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Weniger Fernseher – Sharp macht Rekordverlust

Der Smartphone- und Tablet-Markt boomt, doch das geht zu Lasten des Fernsehgeschäftes. Sharp traf dies gleich doppelt hart, denn zusätzlich zu den eh schon stagnierenden Umsätzen mit LCD-Geräten kam noch ein Umsatzrückgang in Sharps Solartechnik dazu. Um sich dem riesigen Smartphone- und Tablet-Geschäft  anzuschließen, führte Sharp nun kostspielige Umbaumaßnahmen durch. So rüstete der Konzern jetzt die Produktion in seinem Werk „Kameyama-2“ um, um in Zukunft anstatt riesiger Flatscreens kleinere Displays zu produzieren. Dieser Umbau kostete allerdings um die 1,1 Milliarden Euro, was einen Rekordverlust von 3,5 Milliarden Euro für Sharp im Ende März geendetem Geschäftsjahr bedeutete. Auch für das restliche Jahr 2012 erwartet der Konzern weitere Verluste.

Dennoch bleibt Grund zur Hoffnung: Sharp verspricht sich von seiner neuen IGZO-Technik einen deutlichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.  Durch diese Technik sollen dünnere Bildschirme mit besserer Bildqualität und niedrigerem Energieverbrauch möglich sein.


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